Installation der Faktura-XP PRO Gold Edition
Aus Faktura-XP Warenwirtschaft Handbuch und Wiki
Bei der Faktura-XP PRO Edition haben Sie die Möglichkeit einen eigenen Datenbank-Server zu installieren. Es empfiehlt sich zuerst diesen auf dem Server zu installieren bevor Sie die Arbeitsstationen einrichten.
Inhaltsverzeichnis |
Voraussetzung für Fakura-XP
Systemvoraussetzungen:
Eine Arbeitsstation (Arbeits-PC) benötigt als Mindestanforderung:
- Windows Vista oder Windows 7, Windows Server 2003-2008, Windows XP ab SP2 oder Windows 2000 mit ServicePack 4
- Genannte Betriebssysteme als "Professional" Version (nicht "Home Edition")
- Taktfrequenz min. 800 MHz ( ab 1000 MHz empfohlen)
- Mind. 512 MB Hauptspeicher ( ab 1024 MB empfohlen)
- Festplatte: 200 MB frei
- Monitor: Breite ab 1024 Bildpunkte, Höhe ab 768 Bildpunkte
- Für eine Netzwerkinstallation: Stabil laufendes Netzwerk (100 MBit min.), WLAN nicht empfohlen.
oder
- Apple MAC mit Intel Prozessor
- Parallels Desktop ( Softwareemulation von Windows XP )
Programmvoraussetzungen: Bevor Sie die Installation von Faktura-XP durchführen, installieren Sie bitte eine MS-Runtime Version 2002, 2003 oder 2007. MS-Runtime 2010 ist derzeit nicht empfohlen.
Installation von MS-Runtime
Wählen Sie den zweiten Menüpunkt aus, um den Datenbanktreiber, MS-Runtime, lokal auf dem Arbeits-PC zu installieren. Diese kann problemlos neben Ihrem installierten MS-Office betrieben werden.
Eine Installation der MS-Runtime auf Ihrem Server ist nicht erforderlich.
Installation von SQL Server 2005
Die auf der CD mitgelieferte Version des SQL Server ist "SQL Server 2005 Express" - eine kostenfreie Variante der leistungsstarken Datenbankreihe von Microsoft®. Diese hat kaum Einschränkungen in der Funktionalität, ist aber auf einen Prozessorkern der verwendeten Maschine beschränkt und die Datenbankgröße darf 2 GB nicht übersteigen. Die Kostenpflichtige Version "SQL Server 2008 R2" ist für sehr große Netzwerke (> 20 Clients) die bessere Wahl und unterliegt keinerlei Einschränkungen. Im Regelfall reicht die kostenfreie Version aber völlig aus - dies kann aber nicht garantiert werden. Ein Umstieg ist aber jederzeit möglich, da die Datenbanken völlig kompatibel miteinander sind.
Oftmals ist eine Lizenz der Vollversion des MS SQL Server bereits in einem Betriebssystempaket Ihres Server (z.B. Small Business Server 2008) mit dabei.
Bevor Sie die Installation von Microsoft SQL Server 2005 Express durchführen, vergewissern Sie sich das die Software Microsoft .Net Framework Version 2.0 oder höher installiert ist. Sollte dies nicht der fall sein, finden Sie die Installationsdateit „dotnetfx3.exe” für die Version 3.0 auf der CD. Wählen Sie hierfür den Menüpunkt „Treiber, Tools und Zusatzprogramme”.
Installation .Net Framework
Sie brauchen diese Installation nur durchführen, wenn die Software Microsoft .Net Framework Version 2.0 oder höher noch nicht installiert ist. .
Installation von Faktura-XP
Express Installation von Faktura-XP
Um die Installation forzufahren, lesen Sie die Hinweise aufmerksam durch und klicken Sie dann auf „Weiter”.
Bestätigen Sie möglichst die Installation in dem vorgeschlagenen Pfad Ihrer Festplatte. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche zur Installation in dem angegebenen Pfad. Sie können aber auch einen anderen Installationspfad angeben.
Stimmen Sie den Lizenzbedingungen zu und klicken Sie auf „WEITER”.
Lesen Sie sich die Informationen zur ersten Anmeldung sorgfältig durch und klicken anschließend auf „WEITER”.
In diesem Dialog wählen Sie den Zielordner, indem Faktura XP installiert werden soll und klicken Sie auf „WEITER”.
Mit diesem Dialog können Sie entscheiden, ob das Programm Faktua XP über das Menüfeld Start ->Anwendungen-> Faktura-XP eingebettet werden soll.
Sie können wählen, ob Sie einen Icon auf dem Desktop und / oder ein Schnellstart- Icon in der Taskleiste erstellen wollen.
Um die Installation durchzuführen klicken Sie auf „Installieren”.
Faktura Xp wird Installiert warten Sie so lange bis der Vorgang beendet ist.
Hiermit wird die Installtion von Faktura-XP erfolgreich abgeschlossen.
Wenn Sie das Programm sofort starten wollen, dann lassen Sie den Hacken stehen
und klicken auf „Fertigstellen“. Falls dies nicht der Fall sein sollte, dann entfernen Sie den Hacken.
Bei dieser Installation wird keine Laufzeitumgebung von MS-Access 2002 installiert.
Sollten Sie noch kein MS-Access 2002 oder höher auf ihrem System installiert haben, so müssen Sie diese nun installieren.
Konfiguration nach der Installation
Der erste Start von Faktura-XP
Faktura-XP kann über das Menüfeld Start -> Programme -> Faktura-XP geöffnet werden.
Bei der ersten Anmeldung bei Faktura-XP, geben Sie als Benutzer „User99” ein. Sie brauchen kein Passwort angeben.
Danach werden Sie aufgefordert Faktura-XP zu lizenzieren.
Lizenzierung der Software
Zur Verwendung der Software ist eine Lizenzierung erforderlich. Diese wird nach dem Kauf in Form eine Lizenzdatei geliefert. Diese Lizenzdatei berechtigt den Käufer die Software im vereinbarten Umfang, entsprechend der zugestimmten Lizenzbedingungen uneingeschränkt zu nutzen. Bewahren Sie die Lizenzdatei zusammen mit der Lizenzbestätigung an einem sicheren Ort sorgfältig auf und legen Sie eine Sicherungskopie der Lizenzdatei auf ein externes Medium (externe Festpaltte, USB-Stick, CD ROM) ab.
Die Lizenzierung Ihrer Version lesen Sie im Kapitel Lizenzierung.
Netzwerke und ihre Funktionen
Je nach erworbener Lizenz kann die installierte Version Faktura-XP als Einzelplatz- oder als Netzwerkversion verwendet werden. Dabei handelt es sich jeweils um die selbe Installation, die zunächst immer als Einzelplatz-Installation abgewickelt wird. Erst im zweiten Schritt wird die Vernetzung vorgenommen und der Zugriff über das vorhandene Netzwerk eingerichtet.
Einzelplatzlösung
Die Installtation Faktura-XP als Einzelplatz benötigt kein Netzwerk. Faktura-XP wird auf dem Computer des Benutzers lokal installiert. Auf diesem Arbeits-PC wird das Programm angewendet. Die eingegebenen Daten werden auf der eingebauten Festplatte lokal abgespeichert. Die Datensicherungen werden ebenfalls lokal an diesem Arbeitscomputer durchgeführt.
Die Erweiterung zu einer Netzwerkversion für mehrere Mitarbeiter ist jederzeit durch Zukauf entsprechender Lizenzen möglich.
Kleines Netzwerk
Peer-to-Peer oder PC- zu PC-Verbindung sind synonyme Bezeichnungen für eine Kommunikation zwischen vernetzten Computern ohne echten Server.
In einem reinen Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer gleichberechtigt und durch ein einfaches Netzwerk miteinander verbunden. Damit die Datenbankdatei von allen Benutzern zur gleichen Zeit verwendet werden kann, muss diese auf einem der am Netzwerk angeschlossenen Arbeitscomputer abgelegt sein. Welcher Arbeitscomputer dazu verwendet wird ist im Prinzip egal. Sie sollten jedoch den Arbeitscomputer auswählen, der über den größten Arbeitsspeicher und ausreichend freier Festplattenkapazität verfügt.
Beachten Sie, dass der Arbeitscomputer, der die Datenbankdateien beinhaltet, immer eingeschaltet sein muss, damit die anderen Arbeitscomputer auf dessen Daten zugreifen können.
Zur vereinfachung nennen wir den Arbeitscomputer, der die aktuellen Datenbanken beinhalten soll "Datenbank-PC" und die zugreifenden Computer "Arbeitscomputer".
Die Ablage der Datenbankdateien ist auch auf externen Medien wie USB Festplatten möglich, kann aber zu verlangsamten Datengeschwindigkeiten führen. Auch der Einsatz von drahtlosen WLAN Netzwerken ist zwar prinzipiell möglich aber für Datenbankzugriffe nicht ratsam. Bei möglichen Störungen der Funkstrecke kann es dabei unter Umständen zu Datenverlusten oder Beschädigungen der Datenbank kommen.
Damit die anderen teilnehmenden Arbeitscomputer auf diese Datenbankdatei ebenfalls zugreifen können, müssen folgende Vorbereitungen getroffen werden:
- Freigabe des Verzeichnisses, das die Datenbanken auf dem Arbeitscomputer enthält (Datenbank-PC).
- Einrichtung eines Netzlaufwerkes an jedem Arbeitscomputer, der auf die Datenbank zugreifen soll.
- Einrichtung des Zugriffs auf die Datenbank über das unter 2. eingerichtete Netzlaufwerk.
1. Freigabe des Verzeichnisses
Netzwerklaufwerke freigeben
Um eine Freigabe eines Ordners zu erzielen, damit andere Mitarbeiter auf diesen zugreifen können, wählen Sie mit Ihrem "Windows-Explorer" das Verzeichnis Ihrer Faktura-XP Installation auf dem Datenbank-PC aus.
Das Unterverzeichnis "Data" enthält die für Faktura-XP notwendigen Datenbankdateien. Dieser Ordner muss für alle andere Benutzer durch eine Freigabe "sichtbar" gemacht werden.
Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis "Data" und wählen die Freigabeoption aus. Bei Windows-XP ist der Menüpunkt Freigabe direkt sichtbar, bei Windows Vista und Windows-7 klicken Sie zunächst auf "Eigenschaften" und dann auf den Register "Freigabe".
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Diesen Ordner freigeben" (Windows-XP, andere Versionen können abweichen). Bei erfolgreicher Freigabe erscheint ein Freigabesymbol auf dem ausgewählten Ordner. Danach klicken Sie auf "Berechtigungen" und ändern die Zugriffsbestimmungen für den Ordner.
Wählen Sie zu dem bereits mit einem Häkchen versehenden Kästchen "Lesen" noch das Kästchen "Ändern" aus, damit Ihre Mitarbeiter in diesem Ordner Daten verändern können.
In der Abbildung sehen Sie, wie sich die Freigabe des Ordners "Data" unter Windows-XP darstellt. Diese Freigabe ist nur an einem der Arbeitscomputer im Netzwerk notwendig. Alle anderen Arbeitscomputer werden zu einem späteren Zeitpunkt mit diesem freigegebenen Ordner verbunden.
2. Einrichtung eines Netzlaufwerkes
Die Einrichtung eines Netzlaufwerkes wird an jedem Arbeitscomputer durchgeführt, der auf die Datendankdateien des Datenbank-PC (an dem die Freigabe des Verzeichnisses vorgenommen wurde) zugreifen soll.
Dazu verwenden Sie im unter Windows-XP den "Windows-Explorer" oder einem anderen Fenster im Menü "Extras" den Unterpunkt "Netzwerklaufwerk verbinden".
Im Dialog Netzwerklaufwerk verbinden klicken Sie auf "Durchsuchen". Damit öffnet sich ein weiterer Dialog, in dem Sie den unter "1." freigegebenen Ordner über das Netzwerk suchen können.
3. Einrichtung des Zugriffs auf die Datenbank
Für den Zugriff auf die Datenbanken müssen Sie noch eine Verbindung zwischen jedem Arbeitscomputer und dem Datenbank-PC herstellen. Dazu klicken Sie in der gestarteten Faktura-XP den Menüpunkt "? -> Datenquelle / Mandant wechseln".
Im nachfolgenden Dialog klicken Sie auf "Mandant suchen". Verwenden Sie nun den Dialog zur Suche der Datenbankdatei "Data2k.mdb" auf dem Datenbank-PC. Verwenden Sie dabei das unter "2." eingerichtete Netzlaufwerk (z.B. X:\).
Nach der Auswahl der Datenbankdatei "Data2k.mdb" wird Faktura-XP die Datenbanktabellen dauerhaft einbinden und dann die Anwendung automatisch neu starten.
Sie sind nun über das Netzwerk mit dem Datenbank-PC verbunden. Alle Eingaben und Änderungen werden von nun an dort gespeichert.
Beachten Sie beim Netzwerkbetrieb, dass Sie die Datensicherung nun immer am "Datenbank-PC" durchführen müssen. Die lokalen Datenbanken enthalten keine aktuellen Daten mehr.
Belassen Sie das Verzeichnis "Data" auf dem lokalen Arbeitscomputer, auch wenn die enthaltenen Datenbanken nicht mehr mit aktuellen Daten befüllt werden. Es könnten dennoch temoräre Daten oder Parameter von dort gelesen werden.
Netzwerk mit Server
Das Prinzip Leistungsstärkerer Netzwerke ist das sogenannte Client-Server Netzwerk. Dazu ist die Version Faktura-XP PRO Gold notwendig, die wahlweise mit einer MS-Access Datenbank oder einer SQL Server Datenbank betrieben werden kann.
Ein Client-Server Netzwerk ist so aufgebaut, dass alle Computer über ein Netzwerk miteinander verbunden sind. Die gemeinsame Datenbank, wird auf dem Server abgelegt oder installiert und dient als Datenquelle / Zugriffsquelle für alle Benutzer. Damit lassen sich die Daten zentral erfassen und bearbeiten.
Der Begriff Server als Hardware wird verwendet:
- als Bezeichnung für einen Rechner, auf dem eine Server-Software oder eine Gruppe von Server-Programmen laufen, die grundlegende Dienste bereitstellt. Beispiele: Mailserver, Webserver oder Applikationsserver. Weitere Informationen unter Host (Informationstechnik).
- als Bezeichnung für einen Computer, dessen Hardware auf Serveranwendungen abgestimmt ist, teils durch spezifische Leistungsschwerpunkte (z. B. hoher Daten-Durchsatz, großer Arbeitsspeicher, viele CPUs, hohe Zuverlässigkeit, aber unbedeutende Grafikleistung).
Wird Faktura-XP in einer "Server-Landschaft" betrieben, kann mit Faktura-XP PRO Gold eine SQL Server 2000/2005/2008 oder Express / MSDE Datenbank verwendet werden. Zur Installation eines SQL Server sind hinreichende Kenntnisse bezüglich Installationen an einem Server-Betriebssystem zwingend erforderlich. Ziehen Sie nötigenfalls den Systemadministrator oder einen Experten für Server-Installationen zu Rate.
Arbeitscomputer (Client-PC) mit einem Betriebssystem "Home Edition" sind für Server-Client Anwendungen nicht geeignet. Verwenden Sie für alle Arbeitscomputer mindestens Betriebssysteme mit der Ergänzung "Professinal".
Im anderen Fall kann für einen reibungslosen Zugriff nicht garantiert werden.
Bei Fragen oder Problemen können Sie sich über unser http://www.faktura-xp.de/service/support.html an uns wenden.
m-por media GmbH – Recklinghausen
Installation der Faktura-XP Magento Edition | Nach der Installation






















