FAQ Wiki
Aus Faktura-XP Warenwirtschaft Handbuch und Wiki
Was ist Faktura-XP ?
- Diese Information erhalten Sie in der Einleitung.
- Eine Einführung zum Thema Warenwirtschaft Allgemein finden Sie im Kapitel Grundlagen Warenwirtschaft.
Update unter Windows Vista® oder Windows 7® klappt nicht
In Windows Vista und Windows 7 hat Microsoft die Benutzerkontensteuerung (UAC)eingeführt.
Bei der Benutzerkontensteuerung handelt es sich um eine neue Funktion, die Beschädigungen des Systems durch bösartige Programme (sogenannte "Malware") verhindern hilft. Die Benutzerkontensteuerung unterbindet die automatische Installation nicht autorisierter Anwendungen und verhindert unbeabsichtigte Änderungen an den Systemeinstellungen.
Wird ein Update von Faktura-XP unter Windows Vista oder Windows 7 installiert, kann es passieren, dass Sie nach dem Start des aktualisierten Programms keinerlei Änderung feststellen und sogar die Versionsnummer (? -> Info) exat die gleich wie vor dem Update ist.
In diesem Falle verhindert das Betriebssystem das ausführen der neuen bzw. aktualisierten Anwendung und greift stattdessen auf die vorherige Version zurück. Sie verfügen also nicht direkt über ausreichende Rechte, auch wenn Sie als Administrator des Computers angemeldet sein sollten.
Um dieses Problem zu umgehen müssen Sie die Anwendung Faktura-XP als Administrator ausführen. Der Erststart nach einem Update führ Aktualisierungen am System oder der Datenbanken durch, die nur mit administrativen Rechten möglich sind.
Gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startsymbol Faktura-XP und wählen den letzten Punkt "Eigenschaften" aus.
Wählen Sie nun den Register "Kompatibilität" aus.
Setzen Sie nun das Häkchen in den markierten Bereich und klicken auf OK. So wird die Anwendung nun immer mit ausreichenden Rechten gestartet.
Den Rechtsklick können Sie auch dazu verwenden um in der gezeigten Auswahl den Punkt "Als Administrator ausführen" zu wählen. Dann wird die Anwendung nur für diesen Start als Administrator ausgeführt. Für den Erststart nach einem Update sollten Sie zumindest diesen Punkt auswahlen.
Datenbank beschädigt, was nun?
Wie entstehen Beschädigungen an einer Datenbankdatei?
Beschädigungen können entstehen durch:
- Störungen im Netzwerk - auch nur ganz kurzfristige - häufig verursacht durch defekte Netzwerkkarten
- Störungen beim Einsatz von WLAN statt Kabel (Funkstörungen), während des Datenbankzugriffs
- Unter Windows NT und Windows 2000 macht das "Opportunistic Locking" eventuell Probleme
- Stromausfälle während geöffneter Datenbanken
- Abnorme Programmabbrüche - Benutzer schaltet PC einfach aus oder Programm wird mit "Task beenden" geschlossen
- Datenbank wurde mit einem anderen Programm geöffnet und damit gespeichert.
- Veraltete Softwareumgebung (Programmumgebung ohne Service Packs - insbesondere MS-Office®)
Wie lassen sich Beschädigungen vermeiden?
Ganz lassen sich Beschädigungen nicht unterbinden. Der sorgsame Umgang mit den Datenbanken, dessen Umgebung am Server bzw. Arbeits-PC (Betriebssystem und dessen aktuelle Updates) sowie regelmäßige Datensicherungen sind die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen um einen einwandfreien Arbeitsablauf zu gewährleisten.
Weitere Gesichtspunkte, die Sie beherzigen sollten:
- Regelmäßige Datensicherungen. Die Sicherungen sollten mehrere Generationen umfassen, weil manche Fehler erst nach einigen Tagen entdeckt werden.
- Sie sollten die jeweils neusten Versionen der Service-Packs Ihrer Softwareumgebung einspielen (Betriebsystem, Office).
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Netzwerk in Ordnung ist.
- Verwenden Sie möglichst kein WLAN für den produktiven Einsatz der Anwendung, da diese Verbindungen fehlerträchtig sein können.
- Grundsätzlich sollten Sie Datenbanken nicht auf Computern mit Windows 95, 98 oder ME ablegen oder mit der Anwendung darauf zugreifen.
- Haben Sie gehäuft Beschädigungen an den Datenbank-Dateien und liegen diese Dateien auf einem Windows NT oder Windows 2000 Server, so empfiehlt es sich zunächst das Opportunistic Locking des Betriebssystems auszuschalten. Lesen Sie dazu den Hinweis von Microsoft.
ODBC Probleme bei 1&1... ?
Der externe ODBC Zugriff wird oft von 1und1® und auch anderen Providern nicht zugelassen, wenn Sie Ihren Account mit anderen Kunden zusammen auf dem gleichen Server teilen. Dies ist darin begründet, daß die Einstellung „externer ODBC Zugriff“ nur Serverweit vorgenommen werden kann. Also alle oder keiner. Aus dem Grunde nimmt 1und1® keine Änderungen bei diesen Accounts vor.
Haben Sie jedoch einen gesamten Server bei 1und1® gemietet, ist die Einstellung „externer ODBC Zugriff“ möglich. Sie können diese Einstellung in der Serveradministration selbst vornehmen oder den Support von 1und1 dazu in Ansruch nehmen.
Es geht aber auch ohne „externer ODBC Zugriff“!
Mit einem SSH-Tunnel ist der Zugriff auf Ihre Datenbank auch ohne „externer ODBC Zugriff“ möglich. Egal ob Sie einen kleinen Account mit vielen anderen auf dem gleichen Server haben oder über eine eigene Maschine verfügen. Dazu ist aber notwendig, dass Sie mit Ihrem Account einen SSH-Tunnel gebucht haben. Dies ist eine gesicherte Datenverbindung durch das Internet, die wie eine "Röhre" funktioniert und nur von der jeweiligen Seite einsehbar ist.
Fragen Sie Ihren Provider nach der Freischaltung eines "SSH-Tunnel", falls "externes ODBC" nicht möglich ist.
SSH-Tunnel ist NICHT SSH-Zugriff. Sie benötigen einen "SSH-Tunnel"
Mit einem kostenlosen Zusatzprogramm wie z.B. PuTTY oder einem anderen SSH-Client kann eine gesicherte Verbindung zwischen Ihrem Arbeits-PC und dem Datenbankserver im Internet hergestellt werden - dem sogenannten Tunnel. Die Tunnelverbindung muss vor dem Verbinden mit dem Onlineshop bereits hergestellt worden sein. Richten Sie also zuerst den Tunnel ein, danach die Verbindung zum Shop.
Die Verbindung zwischen Faktura-XP und Ihrem Onlineshop entnehmen Sie bitte dem Anhang 4 (Shopeinbindung).
Diese Einrichtung ist nur beim ersten mal erforderlich.
Office 2007®, Office 2010® und Faktura-XP
Oft wird die Frage gestellt, ob Faktura-XP mit Office 2007® bzw. Office 2010® zusammen arbeitet. Ja, Faktura-XP arbeitet mit den Officepaketen 2007® und 2010® ohne Probleme zusammen. Sie können Daten zwischen Faktura-XP und Excel®, Word® oder Outlook® wie gewohnt transferieren und verarbeiten. Dies ist auch unter Windows Vista™ und Windows 7 als 32-Bit oder 64-Bit kein Problem.
Wir raten dennoch momentan zur Installation der auf der CD mitgelieferten MS-Runtime®, die Sie aber auch auf unserer Webseite kostenlos herunterladen können. Diese kann auch problemlos neben Ihrer aktuellen Office-Version installiert und verwendet werden.
Richtige Adressierung der Pakete und Post
Entgegen der Landläufigen Meinung gibt es Weltweit(!) keine Länderkennzeichen vor der Postleitzahl im Postverkehr.
Also „D-45665 Recklinghausen“ ist genauso falsch wie „A-1234 Wien“. Die Korrekte Adressierung beschleunigt, laut Angaben der Deutschen Post, die Beförderung zum Teil erheblich.
Genau Infos zur korrekten Adressierung finden Sie auf der Seite der Post
Magento-Shop Anbindung
Magento Shopsoftware als eCommerce Lösung.
Das OpenSource Shopsystem Magento ist ein recht neues Shopsystem auf dem Open-Source Markt. Mit Faktura-XP können Sie auch eine Verbindung zu Magento herstellen um die Onlinebestellungen abwickeln zu können. Wie Sie vorgehen müssen finden Sie in Anhang 13
Ein Mischbetrieb mehrerer verschiedener Shopsysteme ist über verschiedene Mandanten zu realisieren. Faktura-XP unterstützt theoretisch 999 Mandaten.
Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik
Durch Verordnung (VO) der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (KEG) wurden auch zum 1. Januar 2008 wieder eine Reihe von Änderungen in der Kombinierten Nomenklatur (KN) und damit auch im deutschen Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik (WA) rechtswirksam.
Die Liste der gültigen Warennummern (Sova Leitdatei auch Zolltarifnummer oder TARIC) ist ein Verzeichnis aller im Ausgabejahr gültigen statistischen Warennummern mit ausführlicher Warenbeschreibung. Für die Bestimmung der Warennummern für konkrete Handelswaren wird das Statistische Warenverzeichnis empfohlen. Diese sind besonders bei Geschäten ins Ausland wichtig.
Die aktuelle Version Faktura-XP enthält bereits eine gültige Liste aller Warennummern.
© Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
Siehe auch Anhang-10 Zolltarifnummern / TARIC
Fenster der Anwendung weg, was nun?
Nach dem Start von Faktura-XP verkleinert sich die Anwendung in die Taskleiste und lässt sich nicht wiederherstellen.
Ursache: Fehlerhaft vom System ermittelte Fensterwerte bzw. Fensterposition außerhalb vom sichtbaren Bildschirmbereich. Diese Werte wurden von Faktura-XP bei der letzten Sitzung gespeichert und werden beim Start für die Position des Anwendungsfensters verwendet.
Lösung: Zurücksetzen der Werte mit Hilfe einer Registry-Datei.
Methode-1
1. Erstellen Sie eine Textdatei mit dem Namen "Fenster-Reset-FakturaXP.reg"
2. Kopieren Sie den Inhalt des Kastens in diese Datei:
Windows Registry Editor Version 5.00 [HKEY_CURRENT_USER\Software\Faktura-XP] "WindowMaximized"=dword:00000000 "WindowWidth"=dword:00000400 "WindowHeight"=dword:00000300 "WindowTop"=dword:00000010 "WindowLeft"=dword:00000010
3. Speichern und schließen Sie die Datei.
4. Doppelklicken Sie nun auf die Datei und führen den Eintrag in Ihrem System durch.
Methode-2
Laden Sie den Patch "Reset Faktura-XP Fenster" aus unserem Downloadbereich herunter und führen diesen aus nachdem Sie Faktura-XP geschlossen haben.
Es ist wichtig, die Anwendung vor der Ausführung geschlossen zu haben, sonst hat der Patch keine Wirkung.
Netzwerk mit Server
Das Prinzip Leistungsstärkerer Netzwerke ist das sogenannte Client-Server Netzwerk. Dazu ist die Version Faktura-XP PRO Gold notwendig, die wahlweise mit einer MS-Access Datenbank oder einer SQL Server Datenbank betrieben werden kann.
Ein Client-Server Netzwerk ist so aufgebaut, dass alle Computer über ein Netzwerk miteinander verbunden sind. Die gemeinsame Datenbank, wird auf dem Server abgelegt oder installiert und dient als Datenquelle / Zugriffsquelle für alle Benutzer. Damit lassen sich die Daten zentral erfassen und bearbeiten.
Der Begriff Server als Hardware wird verwendet:
- als Bezeichnung für einen Rechner, auf dem eine Server-Software oder eine Gruppe von Server-Programmen laufen, die grundlegende Dienste bereitstellt. Beispiele: Mailserver, Webserver oder Applikationsserver. Weitere Informationen unter Host (Informationstechnik).
- als Bezeichnung für einen Computer, dessen Hardware auf Serveranwendungen abgestimmt ist, teils durch spezifische Leistungsschwerpunkte (z. B. hoher Daten-Durchsatz, großer Arbeitsspeicher, viele CPUs, hohe Zuverlässigkeit, aber unbedeutende Grafikleistung).
Wird Faktura-XP in einer "Server-Landschaft" betrieben, kann mit Faktura-XP PRO Gold eine SQL Server 2000/2005/2008 oder Express / MSDE Datenbank verwendet werden. Zur Installation eines SQL Server sind hinreichende Kenntnisse bezüglich Installationen an einem Server-Betriebssystem zwingend erforderlich. Ziehen Sie nötigenfalls den Systemadministrator oder einen Experten für Server-Installationen zu Rate.
Arbeitscomputer (Client-PC) mit einem Betriebssystem "Home Edition" sind für Server-Client Anwendungen nicht geeignet. Verwenden Sie für alle Arbeitscomputer mindestens Betriebssysteme mit der Ergänzung "Professinal".
Im anderen Fall kann für einen reibungslosen Zugriff nicht garantiert werden.
Bei Fragen oder Problemen können Sie sich über unser http://www.faktura-xp.de/service/support.html an uns wenden.
m-por media GmbH – Recklinghausen



